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Der Verein
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Portrait der Schachabteilung
Die Geschichte unseres Schach-Vereins
Am Samstag dem 8. und Sonntag dem 9. September
2001 fand in Grünstadt ein großes Sportwochenende statt und alle Vereine
waren dazu aufgerufen sich zu beteiligen.
Ziel und Zweck war nicht nur die Präsentation einzelner Vereine, sondern dass speziell die Jugend für den Sport begeistert werden sollte. Auch Schach sollte als Denksport vertreten sein, aber in Grünstadt gab es keinen Schachclub mehr. Im Jahre 1929 wurde der Schachclub "Turm" Grünstadt gegründet. Leider kam es nach einigen Jahren zu Streitigkeiten und so löste sich der Verein wieder auf. Deshalb wurden die Schachvereine aus Eisenberg und Freinsheim angeschrieben. Der damalige 2.Vorsitzende Ralf Weber kam aus Grünstadt und war von dieser Idee begeistert, so dass sich die Schachabteilung der TSG Eisenberg daran beteiligte, aber auch Freinsheim sagte zu. Wir bekamen einen schönen Platz - dank der guten Beziehungen des Freinsheimer Schachspielers Rudi Kirschbaum - mitten in der Fußgängerzone bei Foto Hierat. Das Wetter spielte an diesem Wochenende leider nicht, wie erhofft mit, doch der Ansturm auf unsere Schachbretter war enorm. Wir verteilten unsere Werbeblätter mit dem Slogan "Schach spielen in Eisenberg oder Freinsheim", ernteten darauf aber fast nur Kopfschütteln, denn viele Leute verstanden nicht warum es in Grünstadt keinen Schachverein gibt. Oft bekam ich die Antwort zu hören, dass sie kein Interesse hätten ihr Kind jedesmal nach Eisenberg zu fahren und dann wieder zu holen, besonders in den Wintermonaten und ich sei doch selbst ein Grünstadter und sollte doch etwas auf die Beine stellen. Übrigens kam nach dieser Veranstaltung keine einzige Person zum TSG Eisenberg! Deshalb ließ mich dieser Gedanke dann einfach nicht mehr los. Und so ging ich am 21.Februar, an einem
Donnerstagabend zur Geschäftsstelle der TSG Grünstadt und fragte nach, ob
Interesse bestehen würde, eine Schachabteilung zu gründen. Ich stieß sofort
auf offene Ohren und mit insgesamt sechs Personen gründeten wir die
Schachabteilung. Eine Woche später trafen sich die sechs
Gründungsmitglieder im Brauhaus in Grünstadt und Ralf Weber wurde einstimmig
als erster Abteilungsleiter gewählt, Stellvertretender Abteilungsleiter wurde
Marco Weiland und Jugendleiter Andreas Lüdtke. Wolfgang Weiland stellte sich
für das Amt des Kassenwarts zur Verfügung. Der erste große Bericht in der
Rheinpfalz erschien am 25.April 2002 und am 1.Mai war es dann soweit: die neu
gegründete Schachabteilung stellte sich erstmals offiziell vor. Am 1.Mai
findet immer der Familientag der TSG Grünstadt statt. Auch an diesem Tag
spielte das Wetter nicht wie erwünscht mit und wir mussten in die Turnhalle
ausweichen. Aber der Andrang auf unsere Bretter war sehr groß und wir bekamen
sehr viel Lob zu hören und dass es auch Zeit wurde das in Grünstadt Schach
gespielt wird. Am Freitag dem 3.Mai fand
zum ersten Mal das Jugendtraining statt und gleich am ersten Übungsabend
kamen neunzehn Kinder und Jugendliche!
Im selben Jahr schlossen sich der Bezirk II und
III zusammen und so entstand der neue Bezirk Nord - Ost. Ralf Weber konnte bei
der Mitgliederversammlung in Frankenthal erreichen, dass die erste Mannschaft
der Schachabteilung gleich in der Kreisliga starten durfte und nicht wie
vorgeschrieben als neuer Verein in der Kreisklasse. So konnten wir in der
ersten Saison 2002/2003 gleich drei Mannschaften ins Rennen schicken.
Für die erste Mannschaft war das Ziel, den Aufstieg zu erreichen. Die anderen
beiden Mannschaften bestanden nur aus jugendlichen Nachwuchsspielern die erste
Erfahrungen sammeln sollten.
Zum gleichen Zeitpunkt stand der große Umbau in
der TSG Grünstadt an. Das Geschäftszimmer war einfach zu klein, um dort mit
so vielen Kindern und Jugendlichen vernünftig trainieren zu können. Und so
wurde der ungenutzte große Speicher ausgebaut und wir durften während der
Umbauarbeiten in das alte Rathaus gehen. Ein Glücksfall für uns, denn
das alte Rathaus liegt mitten in der Fußgängerzone und so schauten viele
Menschen durch das Fenster zu, wie wir mit den Kindern trainierten. Jeder
Nachwuchsspieler bekam zudem das Übungsheft für das Bauerndiplom und am
13.September 2002 war es soweit. 18 Kinder und Jugendliche hatten erfolgreich
das Bauerndiplom abgelegt, mit Max Zeyer und Philipp Salzmann mit sechs Jahren
sogar die beiden Jüngsten überhaupt in der Geschichte des Pfälzischen
Schachbundes. Drei Monate später bestanden 16 Kinder und Jugendliche
erfolgreich das Springerdiplom. Diese wurden dann am 15.April 2003 in
Schifferstadt im Rahmen des Pfälzischen Schachkongresses noch einmal geehrt
und bekamen für das bestandene Springerdiplom einen golden Springer vom
1.Vorsitzenden der Pfalz, Christian Plitzko überreicht.
Bei den Mannschaftsspielen lief es zu Beginn für
die erste Mannschaft mehr als gut. Die ersten vier Partien wurden klar
gewonnen, aber im fünften Spiel musste man die erste Niederlage gegen Waldsee
hinnehmen, Trotzdem war man noch sehr optimistisch was den Aufstieg betraf. Im
alles entscheidenden Spitzenspiel gegen Bobenheim - Roxheim kam man aber über
ein 3 zu 3 Unentschieden einfach nicht hinaus und so musste weiter gezittert
werden. Die zweite Mannschaft konnte zu Beginn des Jahres 2003 gleich ihren
ersten Sieg bejubeln, die Jugend lernte rasch dazu.
Im Jahre 2003 konnte die Schachabteilung dann ihren neuen Spielraum betreten. Das große Besprechungszimmer war fertig gestellt und es wurde ein schöner Schachraum daraus und man beschloss nun auch Samstagnachmittags Training anzubieten. Die erste Mannschaft gewann noch die restlichen Spiele in der Kreisliga, aber es reichte nicht für den Aufstieg, denn sie wurde Vize - Meister, holte allerdings mit 38,5 Brettpunkten die meisten Punkte aller Mannschaften!
Am 18.April 2003 startete das erste Jugend- und
Stadt - Turnier der Vereinsgeschichte. Gleich 26 (!) Kinder und Jugendliche
beteiligten sich an dem Turnier. Beim ersten Stadt - Turnier war die
Teilnehmerzahl dagegen erschreckend gering - es waren gerade mal sechs
Teilnehmer. Erster Jugendturniersieger wurde Patrick Vogelsang.
Nach sieben gespielten Runden erzielte er sechs Punkte, genauso viele wie Dustin
Meckel, der nur einen Buchholzpunkt schlechter war. Auch der Kampf um
den dritten und vierten Platz war mehr als eng. Arthur Schmidt und Jens Scholl
hatten beide fünf Punkte und die exakt selbe Buchholzwertung, so dass die
Buchholzsumme darüber entscheiden musste, wer den dritten Pokal bekommen
sollte und dies war Jens Scholl. Beim Stadt - Turnier wurden
nur fünf Runden gespielt. Hier fiel die Entscheidung allerdings auch erst in
der letzten Runde, Jens Venus und Hans - Peter Bruckmann hatten alle ihre
Partien gewonnen und in der letzten Runde trafen sie direkt aufeinander. Nach
über vier Stunden Bedenkzeit konnte Jens Venus das Spiel
gewinnen und ist somit der erste offizielle Stadt - Meister der
Schachabteilung des TSG Grünstadt!
Für die Saison 2003/2004 konnte die
Schachabteilung gleich fünf Mannschaften melden. Die Mitgliederzahl stieg
erfreulicherweise immer höher und für die erste Mannschaft galt wieder das
Ziel den Aufstieg zu erreichen. Allerdings lief es in dieser Saison nicht so
gut. Die ersten beiden Spiele wurden klar gewonnen, doch schon am dritten
Spieltag verlor man gegen Frankenthal und hatte somit nur noch Endspiele vor
sich, um den Aufstieg noch erreichen zu können. Das nächste Spiel gegen das
Schachhaus Ludwigshafen endete allerdings mit einem 3 zu 3
Unentschieden, so dass man seine Aufstiegsträume begraben konnte. Am
Ende belegte die erste Mannschaft den dritten Tabellenplatz und durfte
überraschenderweise trotzdem in die Bezirksklasse aufsteigen, weil der
Schachclub Oppau wegen zu wenig Mitgliedern seinen Verein ganz abmeldete vom
Pfälzischen Schachbund und der S.C. Hassloch seine Mannschaft ebenfalls
zurückzog. Die anderen vier Mannschaften erzielten in der Kreisklasse
lobenswerte Ergebnisse.
In der Nachwuchsliga im Bezirk Nord - Ost meldete
die Schachabteilung erstmals zwei Mannschaften an und die Mitgliederzahl stieg
erstmals in der Vereinsgeschichte auf über 50 Mitglieder an!
Am Freitag dem 26.März fand das zweite Stadt -
Turnier statt, diesmal aber zusammen mit der Jugend, die in ihren
Altersklassen noch einmal gesondert bewertet wurden. Mit 38 Teilnehmern war
auch das zweite Turnier ein großer Erfolg. Sieger wurde nach sieben
gespielten Runden Rudi Kirschbaum, er erspielte sich 6,5
Punkte. Auf den zweiten Platz kam, wie schon im Vorjahr Hans - Peter
Bruckmann. Den dritten Platz belegte Vorjahressieger Jens
Venus. Beide erzielten sechs Punkte aber Hans - Peter Bruckmann hatte
die bessere Buchholzwertung. Die Jugendturniersieger waren: Altersklasse U10: Nino
Christian U12: Sören Kwasigroch U14: Uwe
Siegel und in der U16: Felix Eichler.
Zudem fand im Jahr 2003 zum ersten Mal ein
Weihnachtsblitzturnier statt. Mit 24 Teilnehmern war auch dieses Turnier gut
besucht und erster Blitzturniersieger wurde mit sieben Punkten Hans -
Peter Bruckmann.
Für die Saison 2004/2005 meldete die
Schachabteilung erstmals sechs Mannschaften an. Die erste Mannschaft durfte
erstmals in der Bezirksklasse spielen und belegte am Ende einen guten dritten
Tabellenplatz. Für die größte sportliche Überraschung allerdings sorgte
die sechste Mannschaft, denn sie wurde völlig überraschend Meister in der
Kreisklasse. Gerd Fischer, Daniel Kay, Tobias Fischer, Sonja Kay und
Christian Fischer verloren nur ein einziges Spiel und wurden somit
verdient Meister, so dass die TSG - Abteilung nun auch eine Mannschaft für
die Kreisliga melden konnte!
Sonja Kay wurde zudem in der Altersklasse U10 in Schifferstadt Bezirksmeisterin! Somit qualifizierte sie sich für die Pfalzmeisterschaften die am 29.Januar 2005 in Grünstadt stattfand und dort wurde sie Vize - Pfalzmeisterin! Ein großer Erfolg für diese junge Schachspielerin.
Beim Stadtturnier 2005 konnte man einen neuen
Teilnehmerrekord vermelden. 40 Personen beteiligten sich daran und Sieger
wurde diesmal Dr. Thomas Michelberger. Er erspielte sich
sechs Punkte nach sieben Runden. Auf dem zweiten Platz landete wieder wie in
den Vorjahren Hans - Peter Bruckmann. Auch er erzielte sechs
Punkte, hatte aber die etwas schlechtere Buchholzwertung. Den dritten Platz
belegte wie im Vorjahr Jens Venus. Bemerkenswert war, dass
unter den 10 besten Spielern fünf Jugendliche landeten! Die
Jugendturniersieger waren: Altersklasse U8: Jakob Schelling U10:
Sonja Kay U12: Sören Kwasigroch (er
war der einzigste Jugendspieler der seinen Titel erfolgreich verteidigen
konnte!) U14: Matthias Herrle (Daniel Kay war nur einen
halben Buchholzpunkt schlechter!)
U16: Patrick Vogelsang und U18: Stefan
Herzog.
Am 26.März 2005 erhielt Rudi Kirschbaum im Rahmen
des Pfälzischen Schachkongresses die goldene Ehrennadel des Pfälzischen
Schachbundes! Hiermit wurde seine 35 jährige ehrenamtliche Mitarbeit geehrt
und diese hohe Auszeichnung haben bis jetzt nur 15 Schachspieler bekommen!
Daniel Kay ist zudem der erste Jugendliche
der das Königsdiplom erwirbt. Inzwischen wurden schon 41 Bauerndiplome,
38 Springerdiplome, 16 Läuferdiplome, 15
Turmdiplome und 2 Königsdiplome vergeben!
Beim Weihnachtsblitzturnier 2005 konnte sich Hans
- Peter Bruckmann erfolgreich nach neun gespielten Runden durchsetzen.
Insgesamt beteiligten sich 29 Personen an diesem Turnier.
Für die Saison 2005/2006 meldete die
Schachabteilung fünf Mannschaften. Erstmals waren wir in der Bezirksklasse,
Kreisliga und Kreisklasse vertreten. Das Ziel für unsere erste Mannschaft
heißt Aufstieg in die Bezirksliga und es sieht sehr gut aus. Nach sieben
gespielten Runden kann man auf sieben gewonnene Spiele zurückblicken und die
Meisterschaft ist in greifbarer Nähe.
Die zweite Mannschaft hält sich in der Kreisliga
sehr gut. Hier war das Ziel der Klassenerhalt. Und mit dem Abstieg hatte das
junge Team schon nach dem vierten Spieltag nichts mehr zu tun, denn die ersten
vier Spiele wurden alle gewonnen!
Die dritte Mannschaft kann noch Vize - Meister in
der Kreisklasse werden, allerdings muss das letzte Spiel auch erst gewonnen
werden.
Es ist geschafft! Unserer erste Mannschaft wurde in der Bezirksklasse Nord - Ost verdient Meister! Mit 18 : 0 Punkten konnte man alle neun Mannschaftsspiele für sich entscheiden und somit spielen wir in der Saison 2006/07 in der Bezirksliga. In der Meistermannschaft spielten: Thomas Michelberger, Marco Weiland, Stephen Hemp, Jens Venus, Gert Kennel, Wolfgang Weiland, Andreas Lüdtke, Rudi Kirschbaum und Gerd Fischer.
Die zweite Mannschaft die erstmals in der Kreisliga spielten
und hauptsächlich aus jugendlichen Nachwuchsspielern bestand erreichte
einen sehr lobenswerten Platz im Mittelfeld.
Die restlichen drei Mannschaften spielten in der Kreisklasse
und konnten ebenfalls kleine Erfolge feiern.
Völlig überraschend kam es zu einer zweiten
Meisterschaft,denn die erste Jugendmannschaft wurde Meister in der
Nachwuchsliga! Mit 11 : 1 Mann - schaftspunkten hatte das junge Team nicht
ein Spiel verloren! Es spielten: Matthias Herrle, Daniel Kay,
Sebastian Weber, Tobias Fischer und als Ersatz Bastian Schmidt. Die
Schachabteilung Grünstadt war übrigens der einzigste Verein,
beziehungsweise Abteilung die drei Mannschaften für die Nachwuchsliga
gemeldet hatten! Die zweite Mannschaft erreichte Platz 9 und die dritte
Mannschaft den 17.Platz.
Beim Stadtturnier 2006 beteiligten sich insgesamt 36
Personen, das waren leider 4 weniger als im letzten Jahr. Zudem gab es
einige Veränderungen, diesmal wurden neun Runden nach dem Schweizer -
Runden - System ausgespielt und die Anfangszeit war diesmal um 19.00 Uhr. Für
unsere kleinen Teilnehmer U8 U10 und U12 hatten wir ein
Tagesturnier veranstaltet.
Thomas Michelberger konnte seinen Titel
erfolgreich verteidigen und ist somit Stadtmeister 2006. Es war allerdings
denkbar knapp, denn auch Neuzugang Ralph Slany erreichte
8,5 Punkte und hatte eine schlechtere Buchholzsumme von 0,02 Punkten! Auf
dem dritten Platz landete Jens Venus der sich 6,5 Punkte
erspielte. Sieger der Altersklasse U8 wurde Niklas Berkel,
U10 Meister ist Jakob Schelling. Ihrer Favoritenrolle wurde
Sonja Kay mehr als gerecht die souverän die Altersklasse
U12 gewann. Ihr Bruder Daniel Kay gewann die U14 und Matthias
Herrle die U16. Sieger der Altersgruppe U18 wurde Robert
Beier.
Für die kommende Saison 2006/07 - unser Kongressjahr
- meldet die Schachabteilung wieder fünf Mannschaften. Die erste Mannschaft
spielt in der Bezirksliga, mit unseren beiden Neuzugängen Ralph
Slany und Ralf Schmidt konnten wir unser Team wesentlich verstärken
und hoffen auf einen oberen Tabellenplatz.
In der Kreisliga spielen wie im Vorjahr hauptsächlich jugendliche Nachwuchsspieler und drei Mannschaften sind in der Kreisklasse vertreten. Mit der dritten Mannschaft versuchen wir den Aufstieg zu schaffen, so das wir dann zwei Mannschaften in der Kreisliga melden könnten. Ergänzung vom August 2007: Am 30.März 2007 war es endlich soweit, der 76.Pfälzische Schachkongress fand erstmals in Grünstadt statt! In diesen neun Tagen kamen insgesamt 711 Schachspieler zu uns nach Grünstadt um an den verschiedenen Turnieren teil zu nehmen. Großer Gewinner war Karl Jasmin Murany vom Schachclub Bann. Er gewann das Meisterturnier, das Schnellschachturnier und das Einzelblitzturnier und stellte somit einen neuen Rekord auf, kein Spieler war es vorher gelungen gleich drei Turniere zu gewinnen! Großen Dank gebührt allen Helfern ohne deren großartige Mithilfe solch ein großes Event gar nicht möglich gewesen wäre. Besonderen Dank an Frank und Daniel Kay die bis tief in die Nacht am Computer gesessen hatten um die Homepage zum Schachkongress auf den neuesten Stand zu bringen, dem Hausmeister Frank Drews, ohne seine Hilfe wäre vieles gar nicht möglich gewesen und an Sabine Fischer die sich vorbildlich um die Cafeteria gekümmert hatte und die Schachspieler mit vozüglichem Essen und Trinken versorgte! Danke auch an alle TSG Abteilungen die uns jeden Tag mit Kuchenspenden versorgten, so das wir jeden Tag köstlichen Kuchen zum Verkauf anbieten konnten. Der erste Schachkongress war in Grünstadt ein voller Erfolg, fast alle Schachspieler waren mit der Ausrichtung in der Hauptschule Leiningerland mehr als zufrieden. Bei
den Mannschaftsspielen in der Saison 2006/2007 verlief es für die
Schachabteilung ebenfalls sehr erfolgreich. Die erste Mannschaft spielte
erstmals in der Bezirksliga und verfehlte die Meisterschaft nur denkbar knapp,
am Ende fehlten gerade mal zwei (!) Brettpunkte zum Titel. Dabei verlor die
Mannschaft nicht ein einziges Spiel (sieben gewonnen und zweimal remis). Trotz
verpasster Meisterschaft durfte sich die erste Mannschaft dann einige Wochen später
doch noch über den unverhofften Aufstieg in die zweite Pfalzliga Ost freuen,
denn der Schachclub Rheingönnheim stieg freiwillig in die Bezirksliga ab, da
zwei gute Spieler den Verein verlassen hatten. Die
zweite Mannschaft konnte in der Kreisliga ebenfalls überzeugen und belegten am
Ende einen guten dritten Tabellenplatz, auch sie durfte völlig unverhofft dann
in die Bezirksklasse aufsteigen. Die
dritte Mannschaft verlor in der Kreisklasse leider sehr knapp das Endspiel um
den Pokal gegen Lambsheim mit 2,5 zu 1,5 Punkten und musste sich mit dem Vize
– Meistertitel zufrieden geben, aber aller gute Dinge sind drei und so durfte
auch das dritte Team aufsteigen und spielt in der neuen Saison in der Kreisliga. Die
vierte und fünfte Mannschaft belegte gute Plätze im Mittelfeld der
Kreisklasse. Für
die Nachwuchsliga 2007 meldete die Schachabteilung zwei Mannschaften. Die erste
Mannschaft hatte es als Titelverteidiger etwas schwer, konnte aber am Ende noch
einen guten 3. Platz belegen. Die zweite Mannschaft belegte wie im Vorjahr den
neunten Platz. Beim
fünften offenen Stadtturnier beteiligten sich 34 Personen (8 Erwachsene und 26
Kinder und Jugendliche), das sind leider zwei Teilnehmer weniger als im letzten
Jahr. Neue Stadtmeister mit 8 Punkten aus neun gespielten Runden wurde Ralf
Schmidt. Neuer Vize – Meister und somit der jüngste Vize – Meister überhaupt
beim Stadt – Turnier wurde Bastian Schmidt, er erreichte insgesamt
sieben Punkte und hat somit einen beachtlichen Sprung gemacht, im letzten Jahr
belegte er „nur“ den zwölften Rang! Auf dem dritten Platz landete ebenfalls
ein jugendlicher Spieler, Arthur Schmidt, der sich 6,5 Punkte erspielte.
Die Altersklasse U8 war in diesem Jahr leider unbesetzt, in der U10 konnte Jakob
Schelling seinen Titel erfolgreich verteidigen, genauso wie Sonja Kay
in der Altersgruppe U12, zudem war sie die beste weibliche Teilnehmerin (es
beteiligten sich insgesamt fünf Mädchen am Stadt – Turnier) In der U14
gewann erstmals Johannes Feldmann vom S.C. Freinsheim den Titel, bei den
U16 war Daniel Kay der Erfolgreichste und in der U18 konnte sich Björn
Kwasigroch den Titel sichern. In
der neuen Saison 2007/2008 startet die Schachabteilung wieder mit fünf
Mannschaften, allerdings diesmal in vier verschiedenen Ligen (2.Pfalzliga Ost,
Bezirksklasse, Kreisliga und Kreisklasse) Sicher wird es schwer überall die
Klasse zu halten, aber wir sind ganz optimistisch.
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